— Cultural Sources of Newness

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März 2012 Monthly archive

Vielleicht kann sich die eine oder der andere noch an Leseerlebnisse aus der Kindheit erinnern, wenn einem ein Buch völlig in den Bann schlug und man nicht mehr las, sondern nur noch über die Zeilen flog, begierig zu erfahren, wie es denn nun weitergeht. Es gab nur dieses Buch, Tag und Nacht, alles andere war surreal. Zugleich registrierte man mit wachsender Sorge, wie die Seiten dahin schmolzen und wusste, bald wäre das Ende erreicht, dann müsste man wieder auftauchen aus der literarischen Welt und zurückkehren ins profane Diesseits. Und als dann tatsächlich die letzte Seite erreicht und die allerletzte Zeile gelesen war, machten sich eine große Leere und eine tiefe Trauer breit. Es war vorbei. Nichts konnte einen fesseln, kein neues Buch und schon gar nicht der Alltag. Am liebsten hätte man das Gelesene aus dem Gehirn radiert und noch mal von vorn begonnen – wieder und immer wieder.

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Angeregt durch die Diskussionsbeiträge von Thomas und Sophie auf unserer Klausurtagung Ende November zum Ngram-Viewer und zum Topic-Modeling, habe ich mich in den letzten Monaten in Mußestunden oder bei Schreibblockaden im Netz nach Visualisierungstools umgesehen.

Die Grundfrage ist denkbar einfach, um nicht zu sagen banal: Ausgehend von der Binsenweisheit „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, suchte ich nach Tools, die mir die Arbeit vereinfachen können, und zwar sowohl die Forschungs- als auch die Präsentationsarbeit. Dabei ging es mir um möglichst simple und altersgerechte Tools, für deren Handhabung ich kein Sonderstudium benötige.

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