— Cultural Sources of Newness

Wie ich Shoshana Zuboff entdeckte

Am 10.2. las ich – was selten ist – die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung”. Im Feuilleton fand sich eine ganze Seite, in der der FAZ-Korrespondent Jordan Mejias seine Begegnung mit Shoshana Zuboff “protokolliert”. Zuboff war bis 2009 Professor an der Harvard Business School. 1988 veröffentlichte sie In the Age of the Smart Machine, in 2002, zusammen mit ihrem Mann, dem Unternehmer Jim Maxmin (!), The Support Economy. Darin zeigt sie, wie die Ökonomie von der Produktion auf Verlangen umgestellt wurde. Ihr neues Buch Information Civilization erscheint wohl bald, denn derartige Features gehören gewöhnlich zur Markteinführungsstrategie. Darin argumentiert sie, dass das System des Massenkonsums sich im Niedergang befindet, weil es in seiner alten Logik gefangen ist. “Wird nur noch von Innovation geredet, ist das ein sicheres Zeichen für den Niedergang. Und heute redet jeder von Innovation. Warum sieht es dann so düster aus? Innnovation reicht nicht. Es muss zur Mutation kommen. .. Jetzt aber sind wir auf dem Weg in eine Welt der dezentralisierten Wertschöpfung, des distributed capitalism”.

Was sie sich darunter in etwa vorstellt, hat sie 2010 in einem Aufsatz im McKinsey Quarterly, “Creating Value in the Age of Distributed Capitalism” entwickelt.

Die kleine Zusatzrecherche auf Wikipedia ergab außerdem:

“In 2009, …  she was struck by lightning in her home in Maine, which then burned to the ground destroying her work along with the entire structure and contents of the family home. Aspects of this experience are described in her Huffington Post essay, “When Global Warming Ate My Life” . In that essay she also introduced the concept of “the error of predictability.”

Noch habe ich mir die Texte nicht besorgt – aber ich werde die Entdeckung sicherlich weiter verfolgen.